Arbeitswelt der Zukunft – Digitalisierung nicht verschlafen

Aktueller könnte das Trend-Thema Digitalisierung kaum sein: Auf dem gestrigen IT-Gipfel mit der Ausrichtung „Lernen und Handeln in der Digitalen Welt“ in Saarbrücken betonte die Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrer Rede, dass der Zugang zum Internet vom Kindesalter bis ins hohe Alter für jeden Bundesbürger ermöglicht werden solle.

Der Wandel von der Informations- zur Wissensgesellschaft darf nicht verschlafen werden: Ständige Weiter- und Fortbildungen seien in Zukunft wichtiger denn je, um nicht auf der Strecke zu bleiben beziehungsweise um eine Chance in der Arbeitswelt der Zukunft zu haben. Die nationale „Bildungsoffensive“ der Bundesrepublik soll gemeinsame Projekte der Bundesländer im Bereich Digitalisierung auf allen Ebenen vorantreiben. Insbesondere die ständige Weiterbildung von Lehrern sei ein wichtiger Aspekt, genauso wie die der Schüler und Arbeitnehmer, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Im Hinblick auf die internationale Entwicklung der IT-Wirtschaft und der Technologie hätte Deutschland eine „gute Ausgangsposition, aber wir sind weit davon entfernt, in allen Bereichen Weltspitze zu sein“. Die Politik müsse schneller lernen, Entscheidungen zu treffen. Sie müsse verstärkt mit der Wirtschaft kooperieren. Der Wettbewerb sei rasant schnell. Die von der Bundesregierung initiierten Plattformen „Industrie 4.0“ und „Arbeiten 4.0“ seien ein guter Start, um international vorne mit dabei zu sein. Aufbruchstimmung. Mut zur Innovation.

Die Vortragsthemen „Arbeitswelt der Zukunft, Arbeiten 4.0, Datensicherheit, Digitale Transformation und Big Data“ sind seit vielen Monaten auch bei Vortagsrednern im Trend. Gute Keynote Speaker können als Experten für ihr Thema durch ihre Rede eine sinnvolle Orientierung oder wertvolle Impulse durch neue Perspektiven geben. Die Unsicherheiten im Zuge der einschneidenden Digitalisierung und der gesellschaftlichen Entwicklungen schaffen ganz neue Märkte, Innovationen, Herausforderungen und Begehrlichkeiten – im positiven wie im negativen Sinne. Trendforscher sowie Ingenieure verheißen uns in naher Zukunft Roboter-Kollegen, die beispielsweise im OP oder in der Industriefertigung die Arbeitsprozesse erleichtern, beschleunigen und perfektionieren sollen. Moderne Arbeitsmodelle wie Crowd-Working und agile Führungsstrategien wie „Holacracy“ – ein Führungsmodell vom Unternehmer Brian Robertson, das Organisationen dynamisch mit flachen Hierarchien steuern soll – sind voll im Trend. Durch den Wandel werden viele Stellen und Jobprofile komplett wegfallen. Der Taxifahrer wird durch selbstfahrende Untersätze überflüssig werden und ohne Internetzugang sind wir in vielen Bereichen bereits heute schon hilflos oder sogar „arbeitsunfähig“… Die vermeintliche Lösung für einen erfolgreichen Wandel in der digitalisierten Arbeitswelt: Persönliche Motivation zur Veränderung, Weiterbildung und Flexibilität.

Hier geht es zur Rede von Angela Merkel auf youtube: www.youtube.com/watch?v=m_OkET8Ic8E

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